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RWJ 05/2018: LJV-Jahresbericht 2017

Ein Jahr voll neuer Wege

Mit dem Jahresbericht 2017 bietet der LJV NRW wieder die Gelegenheit, sich schnell über jagd- und verbandspolitisch relevante Vorgänge zu informieren. Der vollständige Bericht ist kostenlos abrufbar bei der LJV-Geschäftsstelle und unter www.ljv-nrw.de, einsehbar bei den KJS-Geschäftsstellen und beim Landesjägertag am 9. Juni in Köln in der Auslage.

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Vor der Gütersloher Stadthalle fand beim Landesjägertag ein bunter Jägermarkt statt.

Wende in Gütersloh

 

Mit mehr als 1.000 Teilnehmern bestens besucht war der Landesjägertag in Gütersloh. Hinzu kamen zahlreiche Schaulustige auf dem erstmals ausgerichteten Jägermarkt vor der Stadthalle. Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) kündigte auf dem Landesjägertag Verbesserungen im Landesjagdgesetz und eine neue Dialogkultur gegenüber dem gesamten ländlichen Raum an. Er hob die Leistungen der Jäger für Gesellschaft, Natur- und Artenschutz und die Bedeutung der Jagd als Kulturgut hervor. Er betonte aber zugleich die Aufgabe der Politik, dieses Engagement zu würdigen und hinreichend zu fördern, anstatt den Versuch zu unternehmen, die Jäger ins gesellschaftliche Abseits stellen zu wollen, wie dies in der jüngeren Vergangenheit geschehen sei.

 

LJV-Präsident Ralph-Müller Schallenberg betonte, dass bei der anstehenden Gesetzesnovelle nicht die Rückkehr zu Altem, sondern die Hinwendung zum Guten und die Zukunftsfähigkeit der Jagd im Vordergrund stehen müssen. „Jetzt besteht die Chance, zu einem modernen Jagdgesetz und zu weiteren neuen Gesetzen für den ländlichen Raum zu kommen – und zwar nicht gegen die Hauptbetroffenen, sondern mit ihnen. Wir arbeiten dafür, dass es weitergeht und wie es weitergeht.“

 

 

Breitenarbeit im jagdlichen Schießen

Der NRW-Cup wurde als mittlerweile fester und etablierter Bestandteil der Breitenarbeit im jagdlichen Schießen 2017 abermals durchgeführt. Auch das bereits etablierte Juniorencupschießen des LJV wurde wieder veranstaltet. Hierbei messen sich junge Schützen aus ganz NRW in jagdlichen Schießdisziplinen außerhalb des DJV-Wettkampfprogramms und knüpfen dabei Kontakte untereinander und mit dem jagdlichen Schießen. Ebenfalls konnten mehrere dezentrale Juniorenschießen organsiert werden, deren Durchführung dank der Unterstützung aus der jährlichen Verlosung anlässlich der Landesmeisterschaft ermöglicht wird. Die Förderung der Breitenarbeit im jagdlichen Schießen bleibt Daueraufgabe für die Vorstände aller Ebenen. Auch das Angebot der Unterstützung durch die LJV-Schießobleute bei dezentral organisierten Vorhaben besteht nach wie vor fort.

 

 


Einsatz von Schalldämpfern bei der Jagd

Mit Erlass vom 26.10.2017 ermöglichte das NRW-Innenministerium den Erwerb von Schalldämpfern zum Zwecke der Jagdausübung. Damit wurde die Forderung des Landesjagdverbandes erfüllt, dass diejenigen NRW-Jäger, die sich und ihren Hund mit einem solchen Waffenbauteil vor Gehörschäden schützen möchten, nicht schlechter gestellt werden als Jäger aus anderen Bundesländen. Die wichtigsten Punkte und was beim Erwerb von Schalldämpfern zu beachten ist, hat der Landesjagdverband seinen Mitgliedern umgehend mitgeteilt.


Schwarzwildgatter Lippstadt

Die Kreisjägerschaft Soest hat in Abstimmung mit dem LJV die „Schwarzwildgatter Lippstadt gUG“ gegründet. Die durch den LJV eingeholten Genehmigungen und erarbeiteten Planungsgrundlagen für ein Schwarzwildgatter in Lippstadt sind dieser vollumfänglich zur Verfügung gestellt worden. Teilweise wurden die Planungen im Weiteren den aktuellsten Erkenntnissen angepasst. Gemeinsam mit dem LJV wurden Fördergelder zum Bau des Schwarzwildgatters eingeworben und mit dem Bau Anfang 2017 begonnen. Nach dem Abschluss der Baumaßnahmen bezogen im Sommer die ersten Sauen das neue Gatter. Im Herbst lief der Gatterbetrieb probehalber behutsam an, bevor zum Ende des Jahres die ersten offiziellen Übungstage abgehalten werden konnten.

 

 


LJV-Imagefilm

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Anfang Dezember 2017 ging der Landesjagdverband NRW mit einem zeitgemäßen Imagefilm „Die Jäger in NRW: Natur leben, lieben und schützen“ auf Sendung. Der Landesjagdverband setzte damit seine Ankündigung, zukünftig noch stärker die nichtjagende Bevölkerung anzusprechen, in die Realität um.

 

 


Danksagung

Das Präsidium dankt den Vorständen der Kreisjägerschaften und Hegeringe sowie allen Obleuten und Sprecherinnen für ihr Engagement im vergangenen Jahr. Dieser Dank gilt auch allen anderen ehrenamtlich für das Jagdwesen Tätigen. Ohne diese ehrenamtliche Tätigkeit wären zahlreiche Erfolge in der Verbandsarbeit nicht möglich. Bitte unterstützen Sie uns auch im laufenden Jahr mit Ihren Ideen und Ihrem tatkräftigen Einsatz!

 

Landesjagdverband NRW


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