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RWJ 06/2020: Kitzrettung bei der Mahd

„Tue nicht nur Gutes, sondern rede auch darüber !“

Seit Ende April/Anfang Mai läuft in NRW die Grünland-Mahd. In vielen Regionen sind Jäger in Kooperation mit der Landwirtschaft unterwegs, um Mähverluste zu verhindern.

Tue nicht nur Gutes, sondern rede auch darüber!

Die Verhinderung von Mähverlusten besteht aus einer Reihe verschiedener Bausteine:

 

  • Frühzeitige Information der Revierinhaber über den anstehenden Schnitt
  • Termin (mindestens 24 Stunden vorher).
  • Am Abend vor dem Mahdtermin: Aufstellung von Scheuchen mit oder ohne akustische Wildretter.
  • Vor der Mahd: Absuche der Fläche mit einem brauchbaren Jagdhund mit oder ohne akustischen Wildretter.

Bei dieser Arbeit sollten sowohl Führer wie auch brauchbarer Jagdhund mit Gehörschutz ausgestattet sein.

  • Absuchen der Flächen mit Helfern
  • Rettung der Kitze und anderer Ducker mit Drohnen und Wärmebildkameras.
  • Mähen von innen nach außen oder von einer Seite zur anderen unter der Berücksichtigung einer Fluchtmöglichkeit des Wildes und dabei Einsatz akustischer Wildretter an der Landmaschine.

 

Nur gemeinsam erfolgreich

Pflegen Sie Ihre guten Kontakte zu Landwirten und Lohnunternehmern. Nur so gibt es die Möglichkeit, Wildtiere in freier Feldflur für die nachfolgende Generation zu erhalten und jegliche Kontamination des Futters mit getöteten Tieren zu vermeiden.

 


Reden wir über gute Initiativen

Schicken Sie uns bitte Berichte und Fotos von Ihren Aktionen zur Wildtierund Kitzrettung im Frühjahr 2020 zu (E-Mail: info@ljv-nrw.de). In einer der folgenden RWJ-Ausgaben werden wir sehr gerne darüber berichten.

 

LJV NRW


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