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Buchempfehlung

Bären

Der Bär hat den Menschen schon früh fasziniert. Er ist groß und stark, aber auch sehr wendig, schnell und geschickt. Er kann aufstehen, sich aufrecht hinsetzen und seine Pranken fast wie Hände benutzen. Er frisst vieles, was auch uns Menschen schmeckt. Er hat einen scharfen Instinkt und ist ein intelligentes Tier. Außerdem ist er dem Menschen im Erscheinungsbild sehr ähnlich.

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Es lag daher nahe, dass der Bär zum Symboltier wurde – zu einem Bindeglied zwischen Mensch und Tier. Ist es da verwunderlich, dass viele Geschichten und Mythen rund um den Bären und seine Lebensweise entstanden sind? Faszination und Angst – diese Gefühle spiegeln das zwiespältige Verhältnis des Menschen zum Bären wider. Gleichzeitig war diese Zwiespältigkeit ein fruchtbarer Nährboden für verschiedenste Riten und Sitten, wo Mensch und Bär den Lebensraum teilten. Einerseits wurde er verfolgt und gejagt, andererseits aber geachtet und verherrlicht. In der Mythologie besetzt der Bär alle Domänen des menschlichen Lebens, von der Wiege bis ins Grab. Und sogar im Jenseits noch begleitet er die Schamanen.

 

Obschon der Bär hierzulande selten ist und die meisten Leute nie ein lebendes Tier zu Gesicht bekommen, ist der Bär in unserem Alltag allgegenwärtig: in der Sprache, in Büchern, Geschichten, Filmen oder einfach als Teddybär. Der Hauptgrund aber, weshalb der Braunbär auch heute noch ein Mythos bei uns ist, ist einfach die Tatsache, dass er das größte wilde Raubtier Europas ist.

 

Jaroslav Vogeltanz/ Paolo Molinari
Bären – Heimliche Sohlengänger
Fotoband mit 176 Seiten, über 350 Farbfotos
französisches Format (24 x 28 cm)
Österreichischer Jagd- und Fischerei-Verlag
ISBN: 978-3-85208-125-0
49 €

 

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