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RWJ 05/2013: Kleines Kaliber-ABC

.416 Remington Magnum

Die .416 Remington Magnum kam erst 1988 auf den Markt, ist also noch ein relativ junges Kaliber. Gefragt war eine Patrone mit der Leistung der legendären .416 Rigby in einer Hülse für Normal-Systeme.

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Die .416 Remington Magnum (r.) im Vergleich zur legendären .416 Rigby.
Foto: Norbert Klups

Remington nahm sich die Wildcat .416 Hoffmann als Vorbild und schuf aus der 8 mm Rem. Mag.-Hülse eine Patrone mit den ballistischen Daten der .416 Rigby.

 

Um deren Leistung zu erreichen, benötigt die .416 Rem. Mag. durch ihre kleinere Hülse aber einen deutlich höheren Gasdruck – im heißen Afrika kann es da schnell zu klemmenden Hülsen kommen.

 

Repetierer-Systeme mit langem Mauser-Auszieher sind dafür zu bevorzugen, denn rutscht die kleine Federkralle moderner Systeme bei klemmenden Hülsen über den Patronenrand, steckt die Hülse im Lager fest – und die Büchse ist unbrauchbar, ohne Putzstock geht dann nichts mehr.

 

Das kann bei einer Großwildjagd schnell tödlich enden …

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