Aktuelle Meldungen aus Forschung und Praxis.

RWJ 02/2017: Afrikanische Schweinepest überwachen

Sauen-Monitoring

Das Monitoring von Schwarzwild in NRW umfasst die Klassische und Afrikanische Schweinepest (KSP/ASP), die Aujeszky’sche Krankheit (AK) und seit November 2015 auch die Brucellose.

RWJ 01/2017: Mit der Hegegemeinschaft unterwegs im Hohen Venn

Kurze Rotwild-Jagdzeiten, Waldjäger haften für Sau-Schäden im Feld

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Der Leiter des belgischen Forstamtes Elsenborn, René Dahmen, erläutert, wie die Jagd im 5000 ha großen Naturschutzgebiet organisiert ist.

Hegegemeinschaften (HG) dienen der revierübergreifenden Bejagung und Hege nach einheitlichen Grundsätzen. Der Ausgleich zwischen Lebensraum und Wildbestand muss zentrales Anliegen jeder HG sein.

RWJ 12/2016: Gefährlich auch für Menschen

Tularämie bei Feldhasen in NRW

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Angesichts möglicher Ansteckungsgefahr sollte man Hasen nur mit entsprechendem Schutz versorgen – neben Handschuhen am besten auch mit Mundschutz und Schutzbrille.

In NRW werden nach Jahrzehnten ohne Nachweis seit 2009 bei Hasen jährlich Fälle von Tularämie (Nager- bzw. Hasenpest) verzeichnet. Die Krankheit ist auf den Menschen übertragbar, schon geringe Keimzahlen in erregerhaltigen Stäuben (Aerosolen) genügen für eine Ansteckung.

RWJ 11/2016: Fallwildbericht 2015/16

So gehts dem Wild in NRW

2015/16 wurden insgesamt 768 Gutachten für Wild erstellt. Dabei entfällt der größte Anteil auf Füchse (247) im Rahmen der Tollwutüberwachung (ohne Schwarzwild-Monitoring zur Überwachung der Schweinepest).

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RWJ 10/2016: Hinweise und Empfehlungen des 39. Bonner Jägertages

Umwelt im Spiegel der Gesundheit des Wildes

Krankheiten sind in einer natürlichen Umwelt wichtige Regulatoren in der Beziehung Wildtier – Umwelt. Heute dominiert der Mensch mit seinen Haustieren und den Ansprüchen an die Lebensräume, sodass man von natürlicher Regulation nicht mehr sprechen kann. Freiheit zu entscheiden und zu handeln bedeutet in Verbindung mit Einsicht auch Verantwortung.

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RWJ 09/2016: Toter Fuchs in Merzenich (DN)

Staupe im Rheinland

Ende Juli wurde bei einem toten Fuchs im Bereich von Merzenich (Kreis Düren) die Staupe nachgewiesen. Die hochansteckende Krankheit wird durch ein Virus hervorgerufen.

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RWJ 01/2016: Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW

NRW weitet Schwarzwild-Untersuchungen aus

Ab sofort untersucht NRW Wildschweine auf Brucellose, eine Infektionskrankheit, die bei Schweinen vom Stäbchenbakterium Brucella suis hervorgerufen wird.

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RWJ 10/2015: Schmallberg-Virus bei Wildtieren in NRW

Krise überschritten?

Im Sommer/Herbst 2011 fielen Haltern und Tierärzten vermehrt kranke Rinder mit Fieber und starkem Milchrückgang auf. Schließlich wurde im November 2011 bei einem kranken Rind aus Schmallenberg ein bis dahin unbekannter Virus nachgewiesen. Welche Bedrohung geht davon heute noch für Wildtiere aus?

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RWJ 09/2015: Erkrankungs- und Todesursachen bei Feldhasen 2014/15

Hasen-Sorgen

Die Sorge um unsere bedeutendste Niederwildart wurde im Jagdjahr 2014/15 an der hohen Zahl von Einsendungen an die Untersuchungsämter deutlich, gelten doch Treibjagden für Niederwildjäger als Höhepunkt im Jagdjahr – als berechtigte Freude für die Hegebemühungen im ganzen Jahr. Für 354 Feldhasen liegen Befunde aus NRW vor.

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RWJ 05/2015: Fallwild-Befunde 2013/2014

Warum Rehe krank werden - und wie man ihnen helfen kann

Die meistuntersuchten Wildarten zur Feststellung der Erkrankungs- und Todesursache sind neben Hasen jedes Jahr Rehe – 2013/14 waren es 157. Sorge bereitet der zunehmende Einsatz eines bestimmten Pflanzenschutzmittels.

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RWJ 04/2015: Tollwut, Räude und Staupe bei Füchsen in NRW

Warum Wildhygiene wichtig ist

Ein räudiger Fuchs im Revier ist gewiss kein gelungenes Beispiel zur Erhaltung eines gesunden Wildbestandes. Dennoch werden Stammtisch-Parolen, wonach die Natur „schon alles von selbst regelt“ oft ungeprüft weitergegeben …

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RWJ 01/2015: Forschungsstelle

Staupe bei Wild in NRW

Aus dem Jagdjahr 2013/14 liegen 60 Nachweise für eine StaupevirusiInfektion bei Wildtieren vor. Über die Krank heit wird von Dachs, Marder, Iltis, Waschbär und Fuchs über wiegend aus Ostwestfalen berichtet. Wildtiere aus anderen Gebieten werden nur im Einzelfall untersucht, aber aus dem fehlenden Nachweis darf man nicht schließen, dass dort Staupe bei Wildtieren nicht vorkommt.

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RWJ 07/2014: Ökologische Fallstudie in den Niederlanden und Deutschland

Können Hausschweine Sauen krank machen?

Über die Immunabwehr gegenüber Erregern von Wild- im Vergleich mit Hausschweinen ist wenig bekannt. Eine grenzüberschreitende Studie zwischen Deutschland, Luxemburg und den Niederlanden untersuchte Infektionskrankheiten bei Schwarzwild. Die Forschungsstelle und Jäger aus NRW unterstützten die Untersuchungen der Uni Wageningen, die im November 2013 abgeschlossen wurden.

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RWJ 04/2014: Äußerste Hygiene auf Jagdreisen und im Revier nötig

Afrikanische Schweinepest vor unserer Haustür

Nachdem Landwirte und Jäger 2012 aufatmen konnten (die Bekämpfung der Klassischen Schweinepest war erfolgreich abgeschlossen, Schutzmaßnahmen konnten aufgehoben werden), droht jetzt die Afrikanische Schweinepest.

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