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RWJ 02/2017: Afrikanische Schweinepest überwachen

Sauen-Monitoring

Das Monitoring von Schwarzwild in NRW umfasst die Klassische und Afrikanische Schweinepest (KSP/ASP), die Aujeszky’sche Krankheit (AK) und seit November 2015 auch die Brucellose.

 

Veterinär- und Ordnungsbehörden führen das Monitoring durch. Dabei sind sie auf die hilfreiche Mitwirkung der Jäger angewiesen.

Untersucht werden Blutproben von Schwarzwild auf Antikörper gegen KSP, AK und Brucellose (Röhrchen mit roter Kappe) und auf Genom(teile) des Erregers der ASP (Röhrchen mit grauer Kappe). Bei Nachweis von Brucellose-Antikörpern folgt eine weitere Untersuchung, um den Nachweis abzusichern.

Für die Untersuchungen finden unterschiedliche Testsysteme Anwendung. Die Röhrchen mit dem roten Deckel enthalten einen Zusatz gegen Blutgerinnung, der allerdings die Untersuchungen mit dem anderen Testsystem behindert.

 

Die Jäger werden deshalb gebeten, entsprechend den Hinweisen der Kreisordnungsbehörden beide Röhrchen mit Blut/bluthaltiger Flüssigkeit zu füllen. Auf dem Begleitschein zu den Proben sollten mindestens die Gemeinde und das Revier angegeben sein, in der die Sau erlegt wurde.

 

Forschungsstelle für Jagdkunde
und Wildschadenverhütung NRW

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