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RWJ 02/17 Fragen zum Fallwild und zur Jagdausübung

Umfrage zur Situation von Feldhase und Fasan bei Revierinhabern in NRW

Liebe Jägerinnen und Jäger,

Feldhase und Fasan sind die wichtigsten Niederwildarten in unseren Feldrevieren. Die Jagdstrecken beider Arten gehen seit einigen Jahren besorgniserregend zurück. Beim Hasen war bereits im Jagdjahr 2011/12 die bis dahin niedrigste Strecke der Nachkriegszeit (110 598) zu verzeichnen, im Jagdjahr 2015/16 wurde selbst davon nur noch die Hälfte registriert.

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Fotos: M. Breuer

Im selben Jahr kam es auch beim Fasan zum Tiefststand seit Anfang der 1950er Jahre und auch in der letzten Jagdsaison im Herbst 2016 sah es in vielen Revieren keineswegs besser aus. Manche Ursachen, die für diese Entwicklung in Betracht kommen, sind bekannt, andere noch mehr oder weniger im Unklaren. Eine möglichst umfassende Ermittlung der maßgeblichen Faktoren ist gleichermaßen von fachlichem wie von (jagd-)praktischem Interesse.

Die Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung (FJW) erläutert und bewertet jährlich Streckenmeldungen für das Land Nordrhein- Westfalen (für 2015/16 s. RWJ 1/2017), Befunde der Veterinäruntersuchungsämter zu eingesandtem Fallwild (aktuell im Fallwildbericht 2015/16/bei der FJW kostenlos zu beziehen) und führte in Kooperation mit dem Land Niedersachsen Untersuchungen besonders zu krankheitsbedingten Rückgangsursachen beim Fasan durch.

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Fotos: M. Breuer

Ergänzend zu diesen Aktivitäten erscheint es sinnvoll, bei den im Land flächendeckend präsenten Jägern konkrete Informa tionen zu einigen Aspekten und ein Meinungsbild zu Begleitumständen in Erfahrung zu bringen, die für die Situation von Hase und Fasan von Bedeutung sein könnten. Denn Jagdstrecken sind nicht zuletzt auch Ergebnis Ihrer Hege und Ihres jagdlichen Umgangs mit diesen Wildarten. Zudem sind aus den Fallwildbefunden zu gewinnende Erkenntnisse u. a. davon abhängig, wie viel Fallwild Sie finden und wie viele dieser Funde Sie einer Untersuchung auf die Erkrankungs-/Todesursache zuleiten (für Jäger aus NRW kostenfrei !).

Vor diesem Hintergrund bitten wir Sie in Abstimmung mit dem Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen, den Fragebogen (s. Download unten)  möglichst vollständig und gut lesbar auszufüllen und bis zum 15. März an den LJV per Post, Fax oder E-Mail (Kontaktdaten s. Fragebogen) zurückzusenden.

 

Fragen zum Fallwild und zur Jagdausübung sind durch Ankreuzen der zutreffenden Felder zu beantworten.

Unter Auffälligkeiten können besondere Beobachtungen, Ereignisse oder Rahmenbedingungen aus Ihrem Revier stichwort artig vermerkt werden. Im Vordergrund stehen dabei aktuelle Gegebenheiten im Jagdjahr 2016/17.

 

Es ist vorgesehen, über das Ergebnis dieser Umfrage im RWJ zusammenfassend zu berichten.

 

Wenn Sie dabei mit einer Nennung personenbezogener Angaben (Name, Bezeichnung des Reviers) nicht einverstanden sind, vermerken Sie dies bitte in dem betreffenden Feld auf dem Fragebogen.

 

Bei Rückfragen zum Ausfüllen wenden Sie sich bitte an

- die Forschungsstelle (Dr. Petrak, Tel. 02 28/97 75 50, E-Mail: michael.petrak@lanuv.nrw.de)

- oder den Landesjagdverband NRW (Gregor Klar, Tel. 02 31/2 86 86 40, E-Mail: gklar@ljv-nrw.de).

 

Für Ihre Mitwirkung danken wir Ihnen verbindlich.

 

Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung,

LANUV NRW,

Pützchens Chaussee 228,

53229 Bonn


Download

Der vollständige Artikel aus Rheinisch-Westfälischer Jäger Ausgabe 02/2017 sowie der Fraebogen stehen Ihnen nachfolgend als kostenloser Download zur Verfügung.

 

RWJ_02/17_Fragebogen


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