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RWJ 10/2016: Waldwerkstatt im HR Milte-Einen (WAF)

Waldmeisen – klein, clever und stark

Im Rahmen einer zweitägigen Waldwerkstatt für Kinder nahm der Hegering Milte-Einen (KJS WAF) Waldameisen und ihren Lebensraum unter die Lupe. Dabei konnten Kinder Geheimnisse der heimischen Fauna kennenlernen.

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Die kleinen Entdecker lernten, dass Hautflügler als Waldpolizei einen wichtigen Beitrag im Lebensraum Forst leisten. Sie tragen zur Verbesserung der Bodenbeschaffenheit bei, verbreiten Pflanzensamen, beseitigen Kadaver und verhindern Massenvermehrungen anderer Insekten.

Dazu hatten die Waldpädagogin Theresia Lietmann und ihr Team zahlreiche spannende Spiele und Experimente vorbereitet. Nach einem Begrüßungsgedicht durch die Waldameise „Formica“ wurden die Sinne bei einem Duftspiel geschärft. Schließlich verlassen sich auch Waldameisen auf ihren Geruchssinn, um ihre Familie, gute Futterquellen oder optimales Baumaterial zu finden.

 

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Mit viel Begeisterung lernten die kleinen Forscher in der Waldwerkstatt spielerisch eine Menge Details aus dem Leben der Waldameisen.

In kleinen Forscherteams legten die jungen Naturfreunde unterschiedliche Experimente an, deren Ergebnis am nächsten Tag überprüft wurde. Sie entdeckten Fraßspuren an Apfel- und Bananenstücken, Spritzer von Ameisensäure und clever organisierte Transporte von Nistmaterial. Auch die eine oder andere Ameisenstraße wurde in der Nähe der Wohnhaufen ausfindig gemacht. Mit vielen neuen Eindrücken und Erkenntnissen über die kleinen Krabbler, ging es nach einer zünftigen Begrüßung mit dem Jagdhorn mit Jägern auf den Abendansitz. Dabei konnten die Kinder auch die größeren Bewohner des Waldes kennenlernen.

 

Zur Belohnung für ihre fleißige Mitarbeit erhielten alle Kinder zum Abschluss eine Urkunde – als Ameisen-Experten können sie nun Wissen über ein Insekt mit vielen faszinierenden und nützlichen Eigenschaften weitergeben.


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