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RWJ 08/2016: Seminar am 26. August in Netphen (SI)

Wald und Wild – der unlösbare Konflikt?

Wie sieht aktuell die Schadenssituation in NRW aus, liegt die Antwort auf viele Fragen in der Anwesenheit von reichlich Wild oder der Trophäenjagd, ist die Forderung, alte Hirsche leben zu lassen richtig – oder fehlt es einfach vielen Jägern an guter handwerklicher Praxis? Diese Fragen werden nach Fachvorträgen diskutiert. Zur Tagung auf Hohenroth sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Spätestens seit Horst Sterns „Bemerkungen zum Rothirsch“ (Hl. Abend 1971) sind die Themen Wald und Wild, Trophäenjagd und Auswüchse bei der Jagd in aller Munde. An der Wald-Wild-Situa tion selbst hat sich seitdem nur wenig getan. Mindestanforderungen der Jagd gesetze werden oft nicht eingehalten, neben Verbissund Schälschäden ist die Entmischung, Destabilisierung und Verarmung in vielen Wäldern ein Thema.

 

Beginn 16.00 Uhr

Begrüßung: Diethard Altrogge - „Leiter Reg.-FoA Siegen-Wittgenstein“

Grußwort: Matthias Kruse - „Chefredakteur Rhein.-Westf. Jäger“

Der Wald zeigt, ob die Jagd stimmt: Konstantin Frhr. v. Wrede - „Waldbesitzer“

Endlich Daten, Zahlen, Fakten – das NRW-Verbissmonitoring: Manfred Gertz „Fachgebietsleiter RFA Siegen-Wittg.“

Diskussion, 18.00 Uhr Pause

Wer ist denn nun schuld – zum Verlust der guten handwerklichen Praxis: Kai-Uwe Kühl - „Unternehmer“

Fuchs, du hast die Gans gestohlen … – der Versuch einer Annäherung: Michael Tietmeyer - „ehem. Leiter FoA Bad Münstereifel“

Diskussion, Schlusswort, Imbiss und Gedankenaustausch

 

Moderation: Anne Willmes (WDR), Jagdhornbläsercorps Wilgersdorf TERMIN

 

Tagungsbeitrag 10 € (inkl. Imbiss und Getränke),

Anmeldung bis zum 10. August an das Regionalforstamt Siegen-Wittgenstein,

Vormwalder Str. 9,

57271 Hilchenbach,

Tel. 0 27 33/8 94 40,

E-Mail: diethard.altrogge@wald-und-holz.nrw.de

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