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RWJ 04/2017: Leserbrief

Nicht auf Ideologen hören

Zum Leserbrief „Den Wolf willkommen heißen“, RWJ 03/17

Aus den Ausführungen des Autors schließe ich, dass er weder eine Freilandtierhaltung betreibt noch Pächter eines Revieres ist – insofern also von der Rückkehr des Wolfes nicht persönlich betroffen sein wird, zumindest nicht pekuniär.

Briefkasten

Vorm Fernseher ist ja schön zu philosophieren, etwa über die Schädlichkeit des Menschen an sich für diese Welt. Aber die Anwesenheit des Wolfes mit einem „halbwegs intakten Lebensraum“ zu verbinden, ist schon ganz weit hergeholt. Seit rund 200 Jahren sind die Menschen auf dem Land allerorts froh, dass es keine Wölfe in Deutschland mehr gibt und jetzt kommen ein paar Ideologen daher und wollen uns klar machen, dass wir sie unbedingt wieder dulden müssen. Als Pächter eines Revieres sage ich ganz deutlich: „Das Wild bejage und entnehme ich gern selbst der Natur!“ Mal abgesehen davon, dass der Wolf, Habicht und alle nicht vegan lebenden Tiere sich die Nahrung dort beschaffen, wo es mit geringstem Aufwand möglich ist – auf der Weide und am Taubenschlag.

 

B. Mayer per E-Mail

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