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RWJ 08/2017: Bundesjägertag

Neue Grundsatzposition Jagd

Rund 250 Delegierte beschlossen auf dem Bundesjägertag in Rostock-Warnemünde Ende Juni einstimmig eine umfassende „Grundsatzposition Jagd“. Sie befasst sich mit grundlegenden Fragen wie dem Verhältnis von Jagd zu Tierschutz, Eigentum, Ausbildung, traditionellen Grundlagen der Jagd und Einzelfragen wie dem Umgang mit invasiven Arten, Jagdhunden und Wildschäden.

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Das Papier wurde in einem langen Diskussionsprozess im Verband entwickelt, in den auch die Kreisjägerschaften einbezogen waren. Weiterer inhaltlicher Schwerpunkt des Bundesjägertages 2017 war die Weiterentwicklung des WILD-Monitorings. Der DJV wird das Programm auf Bundesebene weiter ausbauen, da in der politischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskussion nur langfristige Datenreihen belastbar sind. Daher gilt es, Jäger auch weiter für die anspruchsvolle Datenerhebung zu begeistern.

 

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Die Delegierten fassten ebenfalls einstimmig einen Beschluss zur nachhaltigen Nutzung von Fellen aus heimischer Jagd. Darin bekennen sich Jäger zur regionalen, nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen zur Fertigung ökologisch hochwertiger Pelzprodukte. Eine Abbalg-Station soll bereits im kommenden Winter Felle von Raubsäugern aus heimischer Jagd verarbeiten. Im Hinblick auf die Umsetzung der EU-Verordnung zu invasiven Arten wie Waschbär und Marderhund fordern die Delegierten finanzielle Unterstützung der Politik, etwa für Kühltruhen oder Fanggeräte, da mit dem Projekt „Fellwechsel“ umweltpolitische Ziele maßgeblich unterstützt werden. Weitere Forderungen: Aufhebung aller Einschränkungen der Bau- und Fangjagd sowie ein klares Bekenntnis zur Fellnutzung aus nachhaltiger Jagd.

 

Info: http://www.jagdverband.de/sites/default/files/DJV-Grundsatzposition.pdf


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