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RWJ 01/2017: RWJ vor Ort

12 neue Wohnungen für Steinkäuze und Schleiereulen

Seit mehr als 10 Jahren betreut der Hegering Atteln ein Feuchtbiotop im südlichen Kreis Paderborn, viele Stunden investierten die Aktivisten (meist mit eigenem Gerät) in die Pflege von Kopfweiden oder das Freihalten besonderer Flächen.

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Steinkäuze nisten gern auf alten Bäumen in Streuostwiesen. Dort brachten die Attelner Jäger mehrere Bruthöhlen an.

Eine erste Aktion konnte bereits im Frühjahr und Sommer 2015 abgeschlossen werden. Sie konzentrierte sich auf die Bereitstellung von Nistmöglichkeiten für bedrohte Eulenarten. Speziell sollten für Steinkäuze und Schleiereulen zusätzliche Brutrefugien geschaffen werden. Die natürlichen Brutplätze des Steinkauzes sind Streuobstwiesen mit altem Baumbestand oder Kopfweidenbiotope. Beide nehmen in unserer Landschaft immer weiter ab.

 

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Auf der Innenseite des Einfluglochs entstanden aufwendige neue Brutstätten für Schleier­eulen.

Eine erste Aktion konnte bereits im Frühjahr und Sommer 2015 abgeschlossen werden. Sie konzentrierte sich auf die Bereitstellung von Nistmöglichkeiten für bedrohte Eulenarten. Speziell sollten für Steinkäuze und Schleiereulen zusätzliche Brutrefugien geschaffen werden. Die natürlichen Brutplätze des Steinkauzes sind Streuobstwiesen mit altem Baumbestand oder Kopfweidenbiotope. Beide nehmen in unserer Landschaft immer weiter ab.

 


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Nicht viel besser ist es um die Nistmöglichkeiten der Schleiereule bestellt. Als Kulturfolger benötigt sie vornehmlich Nistmög lichkeiten in Feldscheunen oder Stallungen in Ortsrandlagen. Geeignete Gebäude mit entsprechender Einflugöffnung sind allerdings selten geworden. Durch das ehrenamtliche Engagement des HR Atteln konnten dem Steinkauz acht und der Schleiereule vier speziell auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmte Brutplätze zur Ver fügung gestellt werden. Wilfried Limpinsel, weit über die Grenzen des Kreises Paderborns bekannter Greifvogelexperte, betreute die Aktion von fachlicher Seite.

 

Die zukünftige Betreuung der Niströhren, Monitoring und Kontrolle und Instandsetzungsmaßnahmen verbleiben ausschließlich in der Hand der Jäger. Dieses Engagement blieb nicht unbemerkt – auf Kreis- und Landesebene wurden dafür in den vergangenen Jahren Geldpreise ausgelobt. Diese Zuwendungen verstehen die Hegeringmitglieder als Ansporn, weitere Naturschutzmaßnahmen zu realisieren.


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