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RWJ 08/2017: Vor und nach der Brauchbarkeitsprüfung

Endspurt für Jagdhunde – und ihre Führer

In wenigen Wochen finden in ganz NRW wieder Brauchbarkeitsprüfungen (BP) statt. Damit weisen gut ausgebildete Gebrauchshunde nach, dass sie auf der Jagd zum Einsatz kommen können. „Gut ausgebildet“ werden Jagdhunde, die für die BP gemeldet wurden, mittlerweile wohl sein – Zeit also, sich auch als Führer und Richter etwas intensiver mit der Prüfungsordnung zu befassen.

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Der Endspurt für die Brauchbarkeitsprüfungen läuft … Foto: M. Breuer

Kleinere Fragen und Unsicherheiten können so geklärt werden, bevor es zu langen Diskussionen kommt. Eingeladene Richter werden sich außerdem in der Richtersitzung noch einmal untereinander auf möglichst gleiche Maßstäbe hinsichtlich der Prüfungsanforderungen einstimmen und letzte Fragen klären. Wer noch keine „Richtlinien zur Feststellung der Brauchbarkeit von Jagdhunden in NRW“ hat, kann sich diese unter www.ljv-nrw.de in der Rubrik „Die Jagd“ herunterladen oder sie im praktischen Hosentaschenformat im LJV-Shop bestellen.

So können die Herausforderungen der Prüfungen kommen – wir wünschen allen Hunden und ihren Führern viel Erfolg! Erfolgreich waren zahlreiche Gespanne auf den Brauchbarkeitsprüfungen 2016 – insgesamt traten 1 366, für das Arbeitsgebiet „Nachsuche auf Niederwild/ohne Rehwild“ 319 Prüfungsgespanne an. 450 Gespanne absolvierten die entsprechenden Zusatzfächer nach anerkannten Prüfungen.

 

Insgesamt konnte 676 erfolgreichen Jagdhunden die Brauchbarkeit zur Nachsuche auf Niederwild bestätigt werden. Außerdem absolvierten 500 Gespanne erfolgreich die Prüfung zum Nachweis der Brauchbarkeit für die Schweißarbeit. Dazu wiesen auf der BP 43 Hunde ihre Eignung für die Stöberjagd nach. Herzliches Waidmannsheil und viele spannende und schöne Jagderlebnisse allen erfolgreichen Gespannen !

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