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RWJ 07/2017: Erfreuliche Aussagen zur Jagd im Koalitionsvertrag

Künftige Landesregierung betont Hege und Waidgerechtigkeit

Die neue Landesregierung aus CDU und FDP hat Mitte Juni einen Koalitionsvertrag als Grundlage für die Landespolitik in den kommenden vier Jahren unterzeichnet. Im Abschnitt zur Jagd und Fischerei ist dort ein erfreulicher Unterschied zum bisherigen Umgang der Politik zu erkennen. Wörtlich heißt es dort:

„Wir erkennen auch die vielfältigen Leistungen unserer Gartenbauer, der Jäger und der Fischerei an. Sie bearbeiten, pflegen und schützen unsere Heimat ökonomisch, ökologisch und sozial, weil sie in Generationen denken. Das Landesjagdgesetz werden wir weitreichend überarbeiten und die Fehler der letzten Novellierung rasch korrigieren. Wir werden dem beachtlichen Beitrag der Jagd für Artenvielfalt und Naturschutz durch Hege- und Waidgerechtigkeit wieder seinen angemessenen Stellenwert geben. Vitale Gewässer in unseren Landschaften sind ohne aquatische Vielfalt nicht denkbar. Den Beitrag vieler Menschen, die sich dafür beruflich und in der Freizeit einsetzen, erkennen wir an und wollen ihnen mehr Mitwirkungsmöglichkeiten bei Naturschutzzielen ermöglichen. Die heimischen Fischbestände müssen besser geschützt werden. Dazu soll unter anderem eine neue Kormoranverordnung dienen. Bewährte Wanderfischprogramme werden wir fortsetzen.“

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