Seite 1

RWJ 05/2017: Unsinnige PETA-Anzeige stoppen

„Staatsanwälte sollten erst gar nicht ermitteln“

NRW-Jägerpräsident Ralph Müller-Schallenberg hat den für die Jagd zuständigen Landesminister Johannes Remmel Ende März erneut auf das „PETA-Problem“ aufmerksam gemacht – die umstrittene Tierrechtsorganisation beschäftigt aufgrund falscher Verdächtigungen regelmäßig Staatsanwaltschaften in ganz Deutschland mit Strafanzeigen gegen ordnungsgemäß durchgeführte Jagden – in NRW nach einer revierübergreifenden Drückjagd im Märkischen Kreis.

strecke k-h volkmar id38102

Angesichts stetig steigender Schwarzwild-Strecken erweisen sich die sinnfreien PETA-Vorwürfe („Jagden ohne vernünftigen Grund“) ein aufs andere Mal als haltlos. Foto: K.-H. Volkmar

Der LJV hatte die Landesregierung daraufhin Anfang des Jahres ersucht, die Staatsanwaltschaften anzuweisen, wegen offensichtlicher Haltlosigkeit der Vorwürfe erst gar keine Ermittlungen aufzunehmen. Im Umweltministerium ist offenbar in dieser Sache bisher „nichts“ geschehen – obwohl man auch dort weiß, wie wichtig gerade solche großräumigen Jagden auf Schwarzwild sind. Es wäre daher höchst dringend, dass das Remmel- Ministerium Kontakt zum Landesjustizministerium aufnimmt, das die Aufsicht über die Staatsanwaltschaften führt.

 

Die Tierrechtsorganisation PETA hat nach eigenem Bekunden allein 2016 bundesweit mindestens 16 Strafanzeigen gegen ordnungsgemäß durchgeführte Jagden gestellt. Die stereotype, immer wieder gleich-haltlose Begründung war, für die Jagden habe kein vernünftiger Grund vorgelegen. In der Vergangenheit hatten die Staatsanwaltschaften solche Ermittlungsverfahren immer wieder eingestellt, „die billige Effekthascherei beschäftigt grundlos Behörden und soll legale Jagd und die Beteiligten in ein schlechtes Licht rücken“, so Ralph Müller-Schallenberg.

Aktiv nur für Mitglieder!

Bitte melden Sie sich an, oder werden Sie Mitglied.