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RWJ 07/2017: „Kleine“ Warendorfer Kreis-Meisterschaft ganz groß

Bläser-Event der Sonderklasse

Der HR Albersloh-Alverskirchen richtete in diesem Jahr die Kreismeisterschaft im Jagdhornblasen der KJS Warendorf aus. Die Traditionsveranstaltung, die bereits im 42. Jahr stattfand, lockte Mitte Mai zahlreiche Jäger, Musiker und Freunde der Jagdmusik zum Gut Brückhausen.

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Die Bläser aus Milte-Einen holten sich in Klasse A den zweiten Platz.

Leise zählte Sarah Kulke bis vier, dann nickte die 22-Jährige kurz mit dem Kopf, geschlossen setzten die Bläser ihre Jagdhörner an die Lippen. Das Signal zur Begrüßung setzen die Jugendbläser des HR Ahlen ebenso bravourös um, wie weitere vier Signale („Sammeln der Jäger, Hirsch tot, Hase tot, Aufmunterung zum Treiben“). Das Publikum war begeistert und auch die Richter wussten Tonreinheit, notengerechten Vortrag und stimmigen Gesamteindruck zu schätzen. Der Kreismeistertitel in Klasse B war der Lohn für diese stimmige Darbietung.

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Vor der großartigen Kulisse von Gut Brückhausen boten 16 Gruppen mit über 100 Bläsern der KJS Warendorf ein hohes Leistungsniveau.

16 Gruppen mit 211 Bläsern aller Altersklassen hatten sich auf dem Gut versammelt, um sich mit dem Horn zu messen. Bei schönstem Wetter und vor herrlicher Kulisse begrüßten Dr. Hermann Hallermann (Vors. KJS), Günther Lunemann (KJS-Bläser-Obmann), Dirk Breul (Vors. Bläser im HR Albersloh-Alverskirchen), HL Matthias Meckmann und Baron von Twickel die vielen Bläser und Gäste. DJV-Vizepräsident Dr. Hallermann betonte, wie stolz die Warendorfer Jäger seien, mit der KJS Borken die einzigen in NRW zu sein, die einen eigenen Kreiswettbewerb auf die Beine stellten. Seinen zahlreichen Bläsern bescheinigte er, durch viele öffentliche Auftritte eine erstklassige Öffentlichkeitsarbeit für Jagd und Jäger zu leisten. Er dankte dem HR Albersloh-Alverskirchen für die Organisation, Frhr. v. Twickel für die Bereitstellung des Guts und Günther Lunemann für sein Engagement. Franz Frhr. v. Twickel freute sich über die große Gästeschar, für ihn sei Jagdhornblasen Ausdruck des Dankes an den Schöpfer, Achtung vor der Kreatur und der Freude an reicher Beute.

 

„Der Mensch hat immer schon gejagt, das lassen wir uns nicht nehmen“, so der Hausherr. Im Anschluss setzten die Bläser mit dem gemeinsamen Signal „Aufbruch zur Jagd“ das Startzeichen der Veranstaltung, die stets einen Höhepunkt im Kalender der KJS Warendorf darstellt. Während sich im Garten die Gruppen Aufgaben und Signalen stellten, trafen die Gäste im Hof zum Plausch bei leckerem Kuchen zusammen. Kinder, Jugendliche und Erwachsene konnten bei Lernort Natur an der Rollenden Waldschule Einblicke in Wild, Wald und Natur gewinnen, ein Laserstand lud zum Probeschießen ein. Die Bläser traten in fünf Wertungsklassen an –„einmalig für eine Kreisjägerschaft“, freute sich Günther Lunemann über das hochkarätige Teilnehmerfeld und die schönen Weisen und Signale. Für Lunemann ein klares Zeichen für die engagierte, qualifizierte Arbeit der Korpsleiter und kontinuierliches, fleißiges Üben der Bläser.

 

 


Platzierungen

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Sarah Kulke setzte mit ihren Bläsern farb­liche und musikalische Akzente – mit dem „Ahlener Stöckelwild“ (Bild) wurde sie Kreismeister in Klasse A, mit der Ahlener Jugend in Klasse B.

Klasse C:

1. HR Oelde,

2. HR Rinkerode,

3. HR Albersloh-Alverskirchen

 

Klasse B:

1. HR Ahlen,

2. HR WAF-Freckenhorst- Hoetmar,

3. HR Everswinkel

 

Klasse A:

1. HR Ahlen,

2. HR Milte-Einen,

3. HR Ostenfelde-Westkirchen

 

Klasse G:

1. HR WAF-Freckenhorst- Hoetmar,

2. HR Enniger-Vorhelm

 

Klasse Es:

1. HR Drensteinfurt-Walstedde,

2. HR WAF-Freckenhorst-Hoetmar,

3. HR Telgte-Westbevern


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