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RWJ 02/2017: Jagd & Hund Extra

Stege basteln – über alle Grenzen hinweg

Der Sonderteil im RWJ zur größten europäischen Jagdmesse hat Tradition, damit können Sie sich in Ruhe zu Hause auf Ihren Messebummel vorbereiten. Zahlreiche interessante Sonderschauen und Aktionen haben Messegesellschaft, LJV und andere Organisatoren wieder zusammen gestellt.

Das Foto zeigt Mathias Kruse, Chefredakteur Rheinisch-Westfälischer Jäger.

Matthias Kruse, Chefredakteur Rheinisch-Westfälischer Jäger

Um die jüngsten Besucher kümmert sich traditionell ein eingespieltes Pädagogenteam, sodass man genügend Zeit hat für den Messetreffpunkt schlechthin – das „Veltins-Feuchtbiotop“!

Damit Sie sich auf der immer größeren Messe auch ohne Katalog zurechtfinden, haben wir wie gewohnt alle wichtigen Informa tionen auf einer übersichtlichen Karte  zusammengefasst.

Nicht nur wegen der weltweiten Proteste gegen bestimmte Praktiken im südlichen Afrika, die mit nachhaltiger Jagd in unserem Sinn nichts zu tun haben (s. www.bloodlions.org), wird ab 2017 ganz bewusst die Vermarkung sog. Gatterlöwen und Frankenstein-Zuchten jedem Aussteller definitiv verboten. Dafür wurden eigens die sog. Ausstellerbedingungen geändert. Diese einzigartige Politik „unse rer“ Jagdmesse wird auf der ganzen Welt aufmerksam beobachtet:

Der südafrikani sche Verband der Berufs jäger PHASA begrüßt diese Klarstellung – und hat im Herbst 2016 über 30 Mitglieder ‘rausgeworfen, die nicht von der lukrativen Abballerei der Kisten- Löwen lassen wollten.

 

Auch führende Tierschutzorganisisationen beobachten ganz genau, was wir in Dortmund machen – so besuchten 2016 niederländische Großkatzen-Schützer die Jagd & Hund, um mit deutschen Jägern und afrikanischen Berufsjägern über die Zukunft von Gepard, Löwe und Co. zu diskutieren. Ein Ergebnis dieses ungewöhnlichen Dialogs war u. a. eine Bachelor- Arbeit an der Universität Breda (kann bei Interesse bei der RWJ-Redaktion angefordert werden) zu den Machenschaften der Löwenzucht-Industrie – unter ausdrücklicher Würdigung der fruchtbaren Diskussionen in Dortmund 2016. In diesem Jahr wird hinter den Kulissen der eingeschlagene Weg solcher Dialoge fortgesetzt – dazu sind etwa Filmaufnahmen für eine umfassende Dokumen - ta tion über Geparden geplant.

 

Außerdem hat sich eine der weltweit größten Tierrechtorganisationen (eine deutliche Nummer größer als NABU oder BUND) erkundigt, wie angesichts dieses „Dortmunder Signals“ vielleicht auch einmal gemeinsame Aktionen von Jägern und Tierschützern aussehen könnten – damit unsere Kinder und Enkel die wilden Tiere der Welt auch morgen noch in freier Natur erleben können. Ein bislang einzigartiges Gesprächsangebot auf ziemlich hoher Ebene … Der Begriff „Brückenbauer“ ist ein großer – zu groß vielleicht. Aber wenn es solche Kontakte ermöglichen, dass Jäger und Tierschützer zum Wohle der wilden Tiere zusammenarbeiten, wäre dies ein Ergebnis, auf das die Dortmunder Messe wirklich stolz sein könnte. Wenn uns auch vielleicht im ersten Schritt keine großen Brücken gelingen mögen, erscheint es doch allemal reizvoll, endlich anzufangen, kleine Stege zu basteln …

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Jäger sind dafür berüchtigt, „schon alles zu haben“. Ich wette dagegen. Damit meine ich jetzt nicht die besondere Anziehung, die etwa Messer auf uns ausüben („Da kann man nie genug von haben“). Auf was dieser Spruch aber sicher passt, sind z. B. Taschenlampen, am besten kleine, kompakte. Wenn die auch noch was taugen … sind sie schon bald auf wundersame Weise verschwunden, garantiert – Sie kennen dieses Phänomen sicher. Ich habe unseren kleinen LED-Kompaktstrahler schon so vielen Bekannten geschenkt, die meisten davon an Nichtjäger. Also die Kategorie Stege basteln – über alle Grenzen hinweg Matthias Kruse, Chefredakteur Rheinisch-Westfälischer Jäger 29 Mensch, die Taschenlampen in der Regel beim Discounter abgreift, für ein paar Euro. Auf jeden Fall unter 10. Die Reaktion auf das kleine Wunderding ist immer wieder die Gleiche: Unfassbar, was dieses Teil aus drei handelsüblichen Minibatterien (eben gerade nicht aus teuren Lithium- Zellen) zaubert. Die meisten Beschenkten haben noch Lampen nachgekauft, selbst für knapp 40 € (Normalpreis).

 

Am RWJ-Stand bekommen Sie die kleinen Wunderdinger in diesem Jahr zum Messesonderpreis von nur 35 € (solange der Vorrat reicht). Und wenn sie Ihnen nicht gefallen, können Sie sich gern persönlich bei mir beschweren – versprochen.


shop taschenlampe id25666

Hochleistungsstrahler mit überragend hellem Licht, passt in eine Hand, Schiebezoom für Nah- und Ferneinstellung, Betrieb mit drei AAA-Zellen (im Lieferumfang) – zum Messe-Knüllerpreis von nur 35 € !

Bei der immer größeren Messe reicht ein Tag kaum, um sich auch nur einen Überblick zu verschaffen, geschweige denn ausreichend Zeit für Gespräche zu haben, zu denen man eben nur in Dortmund kommt. Denn da trifft man sie alle. Wenn Sie aber – wie sicher die meisten – nur einen Tag kommen können, hilft Ihnen dieser RWJ-Sonderteil zur besseren Vorbereitung.

 

Am Wochenende allerdings wird wie jedes Jahr „die Hölle los“ sein – v. a. am Messesamstag (4. Februar) braucht man sicher mehr Zeit als normal – da spielt abends direkt am Messegelände der BVB gegen Leipzig …

Ansonsten viel Spaß beim Einkaufen, Informieren, Gewinnen und der Pflege alter und neuer Freundschaften.

 

Wir sehen uns in Dortmund – auf der Jagd & Hund !


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