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RWJ 03/2016: DJV begrüßt Bundesinitiative

Wolfsberatungszentrum soll kritische Themen angehen

Das Bundesumweltministerium und das Bundesamt für Naturschutz haben ein Wolf-Beratungszentrum des Bundes eingerichtet. Der DJV begrüßt diese Initiative. Das Zentrum soll künftig Landesbehörden bei Fragen rund um den Wolf beraten und in den Ländern erhobene Daten zur Ausbreitung und Genetik von Wölfen gebündelt bereitstellen.

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Auch wenn NRW bislang nur als „Wolfserwartungsland“ gilt, könnten Tierhalter und Jäger vom neuen Kompetenzzentrum profitieren.

Die Gründung eines derartigen Kompetenzzentrums hatte der DJV schon im Sommer 2015 in einem Positionspapier zum Wolf gefordert. Jäger sehen erhöhten Beratungsbedarf durch die sich dynamisch entwickelnde Wolfspopulation in Deutschland. Der DJV erwartet nun eine objektive und pragmatische Arbeitsweise des Zentrums, auch in enger Zusammenarbeit mit betroffenen Verbänden. Das Zentrum müsse sich auch stärker konfliktträchtigen Themen widmen – wie der Vergrämung und Entnahme verhaltensauffälliger Tiere in der Praxis. 2015 kam es allein in Niedersachsen zu rund 70 dokumentierten Fällen, in denen Wölfe die Nähe des Menschen suchten.

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