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RWJ 11/2016: CITES-Welt-Konferenz

Nachhaltige Jagd schützt bedrohte Arten

Mit einer Rekordbeteiligung von 152 Staaten und 3 500 Teilnehmern ging im Oktober die 17. Weltkonferenz der Washingtoner Artenschutzübereinkunft (CITES-CoP) im südafrikanischen Johannesburg zu Ende.

djv-cites

Der DJV bewertet die Ergebnisse als überwiegend positiv – „Vernunft und pragmatischer Naturschutz haben sich gegen Ideologie und einseitiges Denken in Kategorien des Totalschutzes durchgesetzt. Für uns Jäger ist das Bekenntnis der Konferenz zur nachhaltigen Jagd als Instrument des Wildschutzes besonders befriedigend“, sagte DJV-Präsident Hartwig Fischer.

 

Auf Vorschlag der EU und Südafrikas war eine Resolution verabschiedet worden, die einen geordneten und nachhaltigen Jagdtourismus als hilfreich für den Schutz einzelner Tierarten bewertet. Denn er trage zum Lebensunterhalt ländlicher Gemeinden bei, schaffe Anreize zum Erhalt natürlicher Lebensräume für das Wild und erwirtschafte Einkommen, die wieder in den Naturschutz investiert werden können. Der DJV stimmt völlig mit den Empfehlungen der Resolution überein, dass Auslandsjagd Beiträge zum Erhalt des Wildes (v. a. bedrohter Arten) erbringen soll und dass auch die meist armen ländlichen Gemeinden, die Seite an Seite mit dem Wild leben, von der Jagd profitieren müssen.

 

Seine Mitglieder und jeden waidgerechten Jäger ruft der DJV daher auf, nur solche Jagdmöglichkeiten wahrzu nehmen, die diese Anforderungen erfüllen.

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