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RWJ 04/2016: Waschbär-Video mit hilfreichen Tipps

Bären im Gartenhäuschen

Der DJV hilft dabei, wilde Situationen in Haus und Garten zu meistern – das neue DJV-Video und die Broschüre „Wildtiere in der Stadt“ gibt praktische Tipps zum Umgang mit dem unerwünschten Besucher.

waschbär-djv

Nächtliches Poltern auf dem Dach, umgeworfene Mülltonnen oder zerkratzte Wände im Gartenhäuschen – ab März suchen Waschbären nach geeigne- ten Unterschlüpfen zur Jungenaufzucht – und finden optimale Bedingungen in menschlichen Siedlungen. Das führt zu Konflikten, spätestens, wenn der Apfelbaum geplündert oder die Küche verwüstet ist. Der maskierte Räuber ist meist nachtaktiv und erklimmt geschickt Bäume und Hausfassaden; über lose Ziegel gelangt er auf den Dachboden. Gekippte Fenster oder Katzenklappen ermöglichen dem behänden Kleinbären den Zutritt zum Haus, wo er Lebensmittel klaut, Mülleimer ausräumt und erhebliche Schäden anrichten kann. Zugänge zu Haus und Gartenlaube sollten deshalb besonders nachts verschlossen werden.

 

Mit Vorliebe fressen die Kulturfolger Obst, Essensreste und Kompostabfälle. Auch Tierfutter wird nicht verschmäht und sollte deshalb nachts nicht im Freien bleiben. Mit seinem possierlichen und neugierigen Auftreten wächst er vielen Menschen ans Herz. Dennoch gilt – nicht füttern und nicht anfassen, denn Wildtiere sollen wild bleiben. Zudem sind alte Speisereste kein Waschbärfutter, das Krankheitsrisiko steigt. Und der immer hungrige Kleinbär bringt zur nächsten Mahlzeit vielleicht die ganze Verwandtschaft mit.

 

 

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