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RWJ 01/2018: LJV drehte mit „echten“ Jägern aus NRW

Drei Fragen an drei Darsteller

Um den Imagefilm möglichst authentisch zu gestalten und die Kosten einer solchen Produktion im Rahmen zu halten, drehten der LJV und die Agentur mit echten Jägern aus NRW. Wir haben einige von ihnen nach ihren Erfahrungen am Filmset gefragt.

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Der LJV hat gemeinsam mit einer professionellen Hamburger Agentur einen Imagefilm gedreht.

Anna Fischer, Sprecherin der Jungen Jäger NRW

 

Wie sind Sie zum Film gekommen?

Zum Film bin ich über meine Arbeit als Obfrau für die Jungen Jäger gekommen. Da in der Nähe meiner Heimat gedreht werden sollte, wurde ich gefragt, ob ich spontan einige junge Jäger motivieren könnte, am Dreh teilzunehmen. Also habe ich mein Telefon in die Hand genommen und versucht, so viele Freunde wie möglich mobil zu machen. Nach etwas Überzeugungsarbeit konnte ich einige zum Casting einpacken. Wie’s der Zufall so wollte, bin ich dann letztendlich auch selber vor der Kamera gelandet.

 

Was sagen Ihre Freunde?

Nur fünf Minuten, nachdem der Film öffentlich war, bekam ich die ersten Nachrichten: „Wow, der Film ist wirklich super geworden !“ oder „Anna – bist du das wirklich in dem Video ?“. Sogar mein Professor hat mich gefragt, ob ich das im Video sei, und mir erzählt, wie wichtig er die Arbeit der Jäger findet. Es war schön zu sehen, wie sehr sich alle über den Film freuen. Ich habe bislang nur durchweg positive Reaktionen erfahren dürfen.

 

Was hat es mit den blauen Fingernägeln auf sich?

Ich trage oft bunten Nagellack. Am Tag des Filmdrehs hatte ich morgens noch eine Prüfung in der Uni und habe mir daher keine Gedanken über meine blau angemalten Nägel gemacht. Doch wie es der Zufall wollte, war das genau die richtige Entscheidung. Denn wie wir alle wissen, sind Jäger nicht immer nur ältere Männer mit Hut und grüner Kleidung – lieber Opa, nimm mir bitte die Beschreibung deiner Person nicht krumm !

 

 

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Uwe Gödde

 

Wie sind Sie zum Film gekommen?

Als ich zum 50. Geburtstag eines sehr guten Jagdfreundes eingeladen war, traf ich unsere Kreisjägerschaftsvorsitzende Nicole Heizig. Diese fragte mich spontan, ob ich nicht Lust und Zeit hätte, am Casting für einen Jagdfilm teilzunehmen. Nicole erklärte mir kurz den Fall, und ich sagte spontan zu.

 

Was hat Ihnen am Dreh besonders gefallen?

Am Drehtag selber hinterließ die Filmcrew bei mir bleibende positive Erinnerungen. Durch die Lockerheit und Offen heit des Teams fand ich es faszinierend, wie man Laien wie mich so begeistern konnte.

 

Ihre Filmteilnahme ist ein offenes Bekenntnis zur Jagd — gab es auch negative Reaktionen?

Menschen, die mich kennen, wissen durchaus, dass ich passionierter Jäger bin. Durch die Teilnahme an dem Film verstärke ich meine Position zur Jagd. Ich bin durchaus bereit, das auch in der Öffentlichkeit darzustellen, negative Reaktionen gab es nicht.

 


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Anna Syrowatka (mit Papa Christian)

 

Was hat Dir besonders am Dreh gefallen?

Das Filmteam war sehr lustig, vor allem Reini (Anm. d. Red.: Reini, alias Reinhard Crasemann, der Regisseur des Films).

 

Was sagen Deine Freunde?

Meine Freunde finden den Film toll!

 

Deine Eltern jagen beide – was gefällt Dir auf der Jagd besonders?

Im Revier mag ich das Beobachten der Tiere.

 

 

 

Ein großes Dankeschön

Der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen dankt allen, die vor, hinter und fernab der Kamera zum Gelingen dieses tollen Projektes beigetragen haben!

 


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